Das VSAAG bringt neue Fondsbeiträge, mehr Befugnisse für die BaFin und die Möglichkeit, garantierte Leistungen im Krisenfall um bis zu fünf Prozent zu kürzen. Was Versicherte jetzt prüfen sollten.
5 Tipps für die richtige Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung

Alle nach 1961 Geborenen erhalten vom Staat keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Wer daher im Leistungsfall seinen gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten will, muss privat vorsorgen.
Tipp 1: Je früher, desto besser
Es ist ratsam, sich so früh wie möglich zu versichern. Je jünger der Versicherte, desto günstiger der Beitrag – und desto weniger Vorerkrankungen erschweren den Abschluss.
Tipp 2: Gesundheitsfragen korrekt beantworten
Werden wissentlich falsche Antworten gegeben, bleibt der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei. Nehmt euch Zeit für die Beantwortung und fordert ggf. Krankenakten beim Hausarzt an.
Tipp 3: Die richtige Höhe
Die angestrebte BU-Rente sollte sich am letzten Einkommen orientieren. Die meisten Gesellschaften sichern maximal 80% des Nettoverdienstes ab.
Tipp 4: Nachversicherungsgarantien nutzen
Da sich der Bedarf im Laufe des Lebens ändern kann (gestiegenes Einkommen, Familienzuwachs, Immobilienerwerb), sollte eine jährliche Beitragsdynamik eingebaut werden. Der Vorteil: Mit der Dynamisierung findet keine erneute Gesundheitsprüfung statt.
Tipp 5: Das Risiko nicht unterschätzen
Das Durchschnittsalter derjenigen, die eine BU-Leistung beantragen müssen, liegt bei 47 Jahren. Meistens tritt der Leistungsfall völlig unerwartet mitten im Berufsleben ein.
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