
Alle nach 1961 Geborenen erhalten vom Staat keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Wer daher im Leistungsfall seinen gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten will, muss privat vorsorgen.
Tipp 1: Je früher, desto besser
Es ist ratsam, sich so früh wie möglich zu versichern. Je jünger der Versicherte, desto günstiger der Beitrag – und desto weniger Vorerkrankungen erschweren den Abschluss.
Tipp 2: Gesundheitsfragen korrekt beantworten
Werden wissentlich falsche Antworten gegeben, bleibt der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei. Nehmt euch Zeit für die Beantwortung und fordert ggf. Krankenakten beim Hausarzt an.
Tipp 3: Die richtige Höhe
Die angestrebte BU-Rente sollte sich am letzten Einkommen orientieren. Die meisten Gesellschaften sichern maximal 80% des Nettoverdienstes ab.
Tipp 4: Nachversicherungsgarantien nutzen
Da sich der Bedarf im Laufe des Lebens ändern kann (gestiegenes Einkommen, Familienzuwachs, Immobilienerwerb), sollte eine jährliche Beitragsdynamik eingebaut werden. Der Vorteil: Mit der Dynamisierung findet keine erneute Gesundheitsprüfung statt.
Tipp 5: Das Risiko nicht unterschätzen
Das Durchschnittsalter derjenigen, die eine BU-Leistung beantragen müssen, liegt bei 47 Jahren. Meistens tritt der Leistungsfall völlig unerwartet mitten im Berufsleben ein.
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