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Datum:
June 18, 2026
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Gesundheitsminister Spahn möchte die Pflegeheimkosten begrenzen. Der Eigenanteil in der Pflege soll nachhaltig reduziert werden, Pflegekräfte besser bezahlt werden und Angehörige entlastet werden. Wie viel bringt das wirklich?

Was plant Minister Spahn?

Der Eigenanteil in der Pflege soll für maximal 36 Monate höchstens 700 Euro im Monat betragen. Zur Einordnung: Der Eigenanteil in der Pflege liegt im Schnitt derzeit bei 780 Euro. Das ist also eine marginale Entlastung – während die gesamten Pflegeheimkosten (Eigenanteil plus Hotelkosten) zuletzt bei durchschnittlich 2.015 Euro monatlich lagen.

Warum das Reformen nicht ausreicht

Das eigentliche Problem wird durch dieses „Reförmchen“ nicht gelöst. Bei einer Durchschnittsrente von ca. 1.500 Euro ist mit einer Deckelung des Eigenanteils auf 700 Euro die Belastung immer noch deutlich zu hoch. Sozialverbände kritisieren, dass an den falschen Hebeln gestellt wird.

Pflegekräfte besser bezahlen

Die Reform sieht vor, dass Pflegeheime nach Tarif bezahlen sollen. Leistungen für pflegende Angehörige sollen erhöht werden – das Verhinderungspflege-Budget von derzeit 1.612 Euro auf 3.330 Euro ausgeweitet werden. Die Gesamtkosten für die Reform werden auf 6 Milliarden Euro beziffert.

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