
Corona… nichts anderes hören wir momentan. Doch gleichzeitig ist ein Thema genauso allgegenwärtig: Altersarmut. Immer wieder geistert der Begriff durch die Medien und wenn wir das immer weiter sinkende Rentenniveau sehen, graust es uns.
Sind ETF wirklich der heilige Graal?
Reihenweise investieren Menschen ihr Geld in sogenannte ETF – Exchange Traded Funds. Stiftung Warentest und Finanztip loben diese Art der Anlage fortlaufend. Dabei gilt es, auch die Gefahren zu betrachten.
ETF sind nicht crash-resistent
Wie wir in den letzten Wochen gesehen haben, stimmte das keineswegs. Gerade ETF haben teilweise deutlich stärker gelitten als herkömmliche Investmentfonds. ETF bilden nur einen Index nach, der von Maschinen gesteuert wird. Stecke ich mein Geld in Aktien, werde ich direkter Miteigentümer der Firma. Bei ETF bin ich eventuell nur indirekt an den Unternehmen beteiligt.
Das Problem der indirekten Beteiligung
Kommt es zu einem Crash, wird es von entscheidender Bedeutung sein, ob ich reale Werte an Unternehmen besitze oder nur ETF-Anteile, deren Wert von vielen anderen Faktoren bestimmt wird. Ein gemanagter Investmentfonds kann gegensteuern und erweist sich oft als bessere Wahl.
Fazit
Die Devise bleibt: Eine breite Streuung in unterschiedliche Anlageklassen, Branchen, Regionen und Technologien ist für den Aufbau einer Altersvorsorge unerlässlich. Hierzu gehören Grund und Boden, Aktien, Edelmetall, Paper Assets, Beteiligungen, Rohstoffe und Immobilien.
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