
Drei Viertel der Deutschen haben einer aktuellen Umfrage zufolge nichts dagegen einzuwenden, wenn der behandelnde Chirurg während einer Operation von einem Roboter unterstützt wird. Auch in der Pflege nimmt das Thema Pflegeroboter immer mehr Gestalt an.
Die Vorteile des Pflegeroboters
Sie werden niemals müde, können neben den Maschinen-Jobs auch menschliche Tätigkeiten übernehmen und sind rund um die Uhr verfügbar. Mehr als 50 Prozent der Befragten können sich die Unterstützung durch einen Pflegeroboter grundsätzlich vorstellen.
Warum Pflegeroboter ein Nachwuchsproblem lösen könnten
Der Beruf der Pflege hat schwer mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen: schlechte Bezahlung, schwere körperliche Arbeit und lange Arbeitszeiten. 37 Prozent der Befragten würden einen Pflegeroboter akzeptieren, wenn es an qualifiziertem Personal fehlt. 36 Prozent befürworten ihn, wenn sie dadurch länger zu Hause gepflegt werden können.
Was noch offen bleibt
Immerhin 44 Prozent der Befragten können sich mit dem Gedanken, von einem Pflegeroboter gepflegt zu werden, nicht anfreunden. Erstmals wurde im Juli 2020 im Bundesdurchschnitt ein Eigenanteil für die stationäre Pflege von über 2.000 Euro nötig. Angehörige, die oft einen großen Teil der häuslichen Pflege übernehmen, werden durch den Einsatz eines Pflegeroboters spürbar entlastet.
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