
In unseren regelmäßigen Vorträgen zum Thema Vollmachten und Verfügungen sprechen wir immer auch den Fall der Pflegebedürftigkeit an. Die Reaktion im Publikum ist regelmäßig Entsetzen, wenn es um die Kosten eines Pflegefalls geht.
Die Kosten eines Pflegefalls
Da die durchschnittliche Pflegedauer in Deutschland derzeit ca. 8 Jahre beträgt, entstehen leicht Kosten in Höhe von 150.000 Euro, die aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen – bereits nach Abzug der gesetzlichen Pflegeleistungen. Die staatlichen Leistungen bleiben eine Teilkaskoversicherung auf den Körper und fangen lediglich ca. ein Drittel der entstehenden Pflegekosten auf.
Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder im Pflegefall für ihre Eltern haften. Immerhin jeder zweite Deutsche befürchtet laut einer Forsa-Umfrage, im Pflegefall nicht hinreichend abgesichert zu sein und als Sozialfall zu enden.
Das Pflegerisiko wird unterschätzt
Aus der Beratung heraus wissen wir, dass das Thema Pflege von vielen unterschätzt wird. Die häufigsten Aussagen: „Ich werde schon kein Pflegefall“, „Ich bin noch zu jung“ oder „Pflege trifft nur die Älteren.“ Dabei ist das Risiko bereits ab ca. 5 Euro monatlich für ein Pflegetagegeld in Höhe von 1.500 Euro abzusichern.
Eigene Immobilie schützt nicht automatisch
Der Glaube, dass die eigene Immobilie nicht verwertet werden muss, um die Pflegekosten zu begleichen, ist ein Irrglaube. Durch die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II und III haben sich die gesetzlichen Leistungen zwar verbessert, reichen aber bei weitem noch nicht aus, um die entstehende Lücke aufzufangen.
Frühzeitig vorsorgen
Es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema der Pflegebedürftigkeit auseinanderzusetzen und dies auch im Familienverbund zu thematisieren. Wir zeigen Ihnen Ihre persönliche Pflegeflücke auf, spielen Risikoszenarien durch und machen Auswirkungen auf die Vermögenssituation deutlich. Buchen Sie Ihren persönlichen Wunschtermin gleich online über unseren Terminkalender.
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