Heading

Autor:
Datum:
June 18, 2026
Lesezeit:
Blog Main Image

Ein Pflegefall ändert alles. Er kommt meist unerwartet und plötzlich – und dann ändert sich alles. Nichts bleibt wie es war.

Die Geschichte von Frau W.

Frau W. ist 65 Jahre alt, ihr Mann ist 87. Vor knapp 5 Jahren hatte er einen Schlaganfall und wird seither von ihr gepflegt. In der Reha kamen weitere Komplikationen hinzu: ein multiresistenter Keim, fast zwei Monate Isolierzimmer, keine richtige Therapie möglich. Die Krankenversicherung lehnte die Verlängerung der Reha ab – trotz des offensichtlichen Dilemmas, dass auf einem Isolierzimmer keine Fortschritte möglich sind.

Die größten Herausforderungen

Die Pflege selbst war für Frau W. nicht das Hauptproblem – es gab keine Berührungsschänze. Die größte Herausforderung war die gestörte Kommunikation: Der Schlaganfall betraf das Sprachzentrum, ihr Mann kann seither nur noch sehr schlecht und undeutlich sprechen. Die Unterhaltungen gleichen einem Monolog.

Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis Frau W. sich erlaubt hat, alleine in den Urlaub zu fahren. Sich selbst aufgeben wollte sie nicht. Ihr Mann steht zwar immer an erster Stelle, aber sie gönnt sich inzwischen auch Auszeiten.

Appell an die Politik und die Vorsorge

Die Unterstützung der pflegenden Angehörigen liegt massiv im Argen. Im schlimmsten Fall müssen sogar die Kinder für die Pflegekosten der Eltern herangezogen werden. Die zehn Tage Sonderurlaub, die gesetzlich zustehen, reichen bei weitem nicht aus. Laut Frau W. wäre mindestens ein Monat nötig.

Sie haben Fragen rund um das Thema Pflege, Pflegeabsicherung, Vollmachten und Patientenverfügung? Sprechen Sie uns gerne an. Für Sie kostenfrei.

Kontakt

Sie haben Fragen? Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch!

CTA Image
CTA Image