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Datum:
June 18, 2026
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Welche Arten und Optionen der Pflegezusatzversicherung gibt es? Wir möchten hier die entsprechenden Möglichkeiten vorstellen. Was eine Pflegezusatzversicherung kostet, ist abhängig vom Alter bei Vertragsbeginn, dem Gesundheitszustand sowie dem gewünschten Leistungsumfang.

Gibt es bereits Vorerkrankungen, kann der Abschluss schwierig werden. Die Versicherungsgesellschaft kann einen Risikobeitrag verlangen, Leistungen ausschließen oder den Vertrag komplett ablehnen. Werden Gesundheitsfragen gestellt, müssen diese korrekt und vollständig beantwortet werden.

Die drei Formen der Pflegezusatzversicherung

Generell unterscheiden wir drei Formen der privaten Pflegezusatzversicherung:

Pflegetagegeldversicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist nach Art der Krankenversicherung kalkuliert. Die Beiträge sind zu Beginn niedriger, werden aber über die Dauer steigen. Wird ein Versicherter pflegebedürftig, zahlt der Versicherer einen pro Tag vereinbarten Tagessatz. Die Höhe richtet sich nach dem entsprechenden Pflegegrad. Unterschieden wird noch in ambulante (zu Hause) und stationäre Pflege (Pflegeheim).

Bei den meisten Gesellschaften erhält der Versicherte die volle Höhe des Pflegetagegeldes in den Graden 4 und 5. Es gibt dennoch einige Versicherer, die in den beiden Graden im ambulanten Bereich keine volle Leistung zahlen – beispielsweise Allianz, Versicherungskammer Bayern, Nürnberger oder Württemberische.

Die Gesundheitsfragen einer Pflegetagegeldversicherung sind überschaubar. Meistens wird ein Zeitraum von 5 Jahren abgefragt.

Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung ist nach Art der Lebensversicherung kalkuliert und im Beitrag deutlich teurer. Der Vorteil: Im Todesfall wird das vorhandene Kapital steuerfrei ausgezahlt. Es fließt somit nicht in die Erbmasse mit ein.

Die Gesundheitsfragen sind deutlich umfangreicher als in einer Pflegetagegeldversicherung – die Abfragezeiträume belaufen sich oftmals auf 10 Jahre. Es gibt nur noch eine Handvoll Gesellschaften, die eine Pflegerentenversicherung anbieten: Allianz, Swiss Life, WWK, Ideal.

Pflegekostenversicherung

Die Pflegekostenversicherung spielt in der täglichen Arbeit kaum eine Rolle und wird nur von sehr wenigen Versicherern angeboten. Die Versicherung erstattet bis zu einer Höchstgrenze die übrigen und nachgewiesenen Pflegerestkosten.

Besonderheiten beim Abschluss

Über 75% der Bevölkerung möchte im Pflegefall so lange wie möglich zu Hause versorgt werden. Daher ist eine Absicherung im ambulanten Bereich bis mindestens Grad 3 bei voller Leistung zielführender. Unnötig sind Pflegezusatzversicherungen, die nur nach Unfällen eine Leistung erbringen. Achten Sie darauf, dass keine Warte- oder Karenzzeit vorgesehen sind.

Die Pflegelücke

Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilkaskoversicherung ist, entsteht im Pflegefall eine Lücke. Der durchschnittliche Eigenaufwand beträgt über 2.000 Euro monatlich. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 60 Monaten entstehen so schnell Eigenaufwendungen von über 120.000 Euro. Eine Pflegezusatzversicherung schützt das eigene Vermögen und sorgt für menschenwürdige Pflege.

Was bringt eine Pflegezusatzversicherung?

Sie erhalten zusätzliches Geld und können die Pflegesituation deutlich entspannen – und freier entscheiden, wo und wie Sie gepflegt werden möchten. Sind die Pflegekosten gedeckt, entfällt der Gang zum Sozialamt. Sollte der Abschluss aus gesundheitlichen Gründen scheitern, gibt es noch den Pflege-Bahr: ohne Gesundheitsfragen, mit einer Wartezeit von 5 Jahren und staatlichem Zuschuss von 5 Euro monatlich.

Wenn Sie wissen möchten, welche Form der Pflegezusatzversicherung für Sie die ideale Ergänzung ist, helfen wir gerne bei der Wahl. Vereinbaren Sie noch heute Ihr persönliches und unverbindliches Gespräch über unseren Kalender.

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