
Viele Sparer haben ein hohes Sicherheitsbedürfnis und wünschen sich Garantien in ihren Policen. Dass dies aber vor allem bei längerfristigen Investments keinen Nutzen bringt, möchten wir hier deutlich machen.
Garantien sind teuer und meist nutzlos
Laut einer Studie der Frankfurt School of Finance sind die Auswirkungen drastisch: Je länger das Geld angelegt ist, desto teurer wird die Garantie – bis zum Achtfachen bei einer Anlagedauer von 35 Jahren.
Garantiekosten bemessen sich vor allem am Zinsniveau, der Anlagedauer und der Höhe. Da in Altersvorsorgeprodukten die Garantiekomponente oftmals durch Staatsanleihen gesichert wird, müssen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus vermehrt Beiträge zur Sicherung bereitgestellt werden.
Für wie sicher halten Sie Staatsanleihen wirklich?
Ich möchte Sie bitten, sich zu fragen, für wie sicher Sie Staatsanleihen aus Griechenland, Portugal, Spanien oder auch Italien bewerten. Würden Sie diesen Ländern Ihr Geld anvertrauen? Genau das tun Sie aber bereits – denn genau damit wird die Garantie in vielen Produkten abgesichert.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Garantie greift, ist verschwindend gering
Historische Berechnungen belegen: Seit Beginn des Berechnungszeitraums im September 2000 tritt die Notwendigkeit einer 100-prozentigen Garantie nur zu 1,2 Prozent ein. Bei einer Anlagedauer von 25 Jahren sinkt dieser Wert auf 0,1 Prozent, bei 35 Jahren ist er kaum noch messbar.
Fazit
Starre Garantien schaden mehr als sie nützen. Sie verzichten für eine vermeintlich geringe Garantie auf sehr viel Rendite. Sie haben einen alten Vertrag mit eingebauter Garantie? Dann sprechen Sie uns an – wir bewerten Ihren Vertrag neutral und kostenfrei.
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