10 Irrtümer zur Berufsunfähigkeits- versicherung

Datum:
June 18, 2026
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Gestern kam eine Anfrage für eine Berufsunfähigkeit herein, die wir zum Anlass nehmen möchten, mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen. Inzwischen wird jeder vierte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig.

Irrtum 1: Mich wird es nicht treffen

Gerade jüngere Menschen sind oft der Meinung, ungeschoren davonzukommen. Die Statistik sagt aber: jeder Vierte trifft es. Zuerst fällt das Einkommen weg, dann kommen teure Krankheitskosten hinzu.

Irrtum 2: Der Staat zahlt im Fall der Fälle für mich

Eine Berufsunfähigkeitsrente von staatlicher Seite erhalten nur noch diejenigen, die vor dem 2.1.1961 geboren sind. Alle anderen erhalten nur noch die deutlich niedrigere Erwerbsminderungsrente.

Irrtum 3: Eine BU kann ich mir nicht leisten

Über 50 Prozent derer ohne BU sagen, dass der Schutz zu teuer ist. Dabei gilt: je jünger der Versicherte, desto günstiger die Beiträge. Selbst Schüler, Azubis und Studenten können versichert werden.

Irrtum 4: Studenten und Schüler kann man nicht absichern

Falsch. Selbst Schüler können mit dem „Beruf“ Schüler versichert werden. Früh abschließen beugt späteren Krankheiten und Beitragsanpassungen vor.

Irrtum 5: Eine BU-Versicherung ist schwer zu kriegen

Über 90 Prozent der Anfragen erhalten ein Angebot. Wichtig ist, die Gesundheitsfragen akribisch aufzuarbeiten.

Irrtum 6: Im Leistungsfall zahlt die Versicherung eh nicht

In den letzten Jahren wurden fast 4 Milliarden Euro pro Jahr an Versicherte ausbezahlt. Die Beschwerden beim Ombudsmann nehmen sogar ab.

Irrtum 7: Ich habe schon mit Unfall- und Zusatzversicherung vorgesorgt

Weder Unfallversicherung noch Krankenzusatzversicherung schützen ausreichend vor den Folgen einer Berufsunfähigkeit. Das Krankentagegeld sollte in Abstimmung mit der BU abgeschlossen werden.

Alternativen zur BU

Wenn es mit einer BU nicht klappt oder sie zu teuer ist, gibt es noch: Grundfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung und Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease). Gerade für körperlich aktive Berufsgruppen gibt es inzwischen besondere Konzepte. Melde dich gerne bei uns!

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