Altersvorsorge

Kapitalaufbau, um nach Ende des Erwerbslebens den gleichen Lebensstandard zu wahren. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht aus, Vorsorgelücken gefährden den Ruhestand und private Vorsorge ist unerlässlich.
Altersvorsorge - brauche ich das?
Um es klar zu sagen – Ja, das brauchen Sie! Privat für das Alter vorzusorgen ist heutzutage wichtiger denn je. Der Staat zieht sich in seiner Verantwortung immer weiter zurück. Das Rentenniveau sinkt immer weiter, und Veränderungen am Arbeitsmarkt tun ihr Übriges dazu. Wer nicht privat vorsorgt, wird später eine große Rentenlücke haben, die den Lebensstandard im Alter schmälert.
Reicht die gesetzliche Rente allein, oder bedarf es staatlicher Anreize wie Riester, Rürup oder betrieblicher Altersvorsorge? Vielleicht ist eine klassische Lebensversicherung am besten geeignet, oder doch lieber ETF und Aktienfonds? Es gibt viele Möglichkeiten, Kapital für die Rente aufzubauen. Die Frage, die Sie sich immer stellen sollten: Reicht meine Rente, inflationsangepasst, um mir meinen gewünschten Lebensstandard im Alter zu sichern?
Was bedeutet Altersvorsorge?
Als Altersvorsorge bezeichnen wir alle Maßnahmen, die es erfordert, um im Rentenalter einen gewissen Lebensstandard zu sichern. Im Laufe des Arbeitslebens werden entsprechende Schritte unternommen, um nach Abschluss des Erwerbslebens seinen gewünschten Lebensstil pflegen zu können. Grob gesagt wird alles unternommen, um in irgendeiner Form Ertrag zu generieren – egal ob als Rente, Zinsen, Dividenden, Mieteinnahmen oder Kapital.
Was gehört alles zur Altersvorsorge?
In Deutschland gibt es das 3-Schichten-Modell. In der ersten Schicht wird die Basisvorsorge abgedeckt: gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke und die Rürup-Rente (Basis-Rente).
In der zweiten Schicht werden geförderte Verträge betrachtet: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Verträge. Vor allem Arbeitnehmer nutzen diese Möglichkeiten.
Die dritte Säule sind die privaten Vorsorgeverträge. Diese sind steuerlich nicht gefördert, aber deutlich flexibler als die anderen beiden Säulen. Hierzu zählen private Lebens- und Rentenversicherungen – bei uns nur auf Fondsbasis erhältlich.
Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?
Je früher, desto besser – denn Zeit ist der entscheidende Faktor beim Kapitalaufbau.
Wie viel im Monat für die Rente sparen?
Idealerweise sollten 10 bis 15 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für die Altersvorsorge und den Kapitalaufbau investiert werden.
Hat ein heute 30-Jähriger ein Netto von 1.500 Euro und spart davon 10 Prozent, können so monatlich 150 Euro langfristig investiert werden. Bei einer angenommenen Wertentwicklung von 6 Prozent stehen somit zum Renteneintrittsalter gut 230.000 Euro zur Verfügung – unabhängig von gesetzlicher Rente und sonstigen Vorsorgelösungen.
Ein Durchschnittsverdiener muss heute rund 23 Prozent des Netto-Gehalts einplanen, also 461 Euro pro Monat, um seine Rentenlücke zu schließen. Beginnt er erst 15 Jahre später mit der Altersvorsorge, beläuft sich die monatliche Sparrate bereits auf knapp 1.000 Euro – also 50 Prozent vom Netto-Einkommen.
Welches ist die richtige Strategie?
Um herauszufinden, welche Strategie die richtige ist, vereinbaren Sie bitte einen Termin über unseren Onlinekalender. Gemeinsam ermitteln wir dann Ihren Risikotyp, schauen auf die weitere Lebensplanung und besprechen einzelne Möglichkeiten. Eine pauschale Aussage oder ein Gießkannenprinzip werden Sie bei uns nicht finden – Finanzen und Versicherungen sind immer Vertrauenssache.
Wenn Sie eine ausgezeichnete Finanzberatung in Freiburg oder einen sehr guten Versicherungsmakler in Freiburg suchen, dann sind Sie bei uns an der richtigen Stelle.
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